Aktuelle News der ARREBA Consulting GmbH

Die ARREBA Consulting GmbH informiert:
 
 
17.09.2020

Temporäre Erleichterungen der EZB bei der Ermittlung der Leverage Ratio für Kreditinstitute

Mit Veröffentlichung vom 17. September 2020 gesteht die Europäische Zentralbank (EZB) vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie den von ihr direkt beaufsichtigen Banken eine vorübergehende höhere Verschuldungsquote (Leverage Ratio) zu. Bis 27. Juni 2021 müssen bestimmte Risikopositionen gegenüber Zentralbanken des Eurosystems nicht mit in die Ermittlung der Leverage Ratio einbezogen werden. Folgende Risikopositionen können unberücksichtigt bleiben:

  • Einlagen bei der Zentralbank die zur Durchführung geldpolitischer Maßnahmen dienen
  • Münzen und Banknoten in Euro
Institute die die Erleichterung in Anspruch nehmen, müssen gem. Artikel 500b CRR (Capital Requirement Regulation) die „eigentliche“ Leverage Ratio in der alle Risikopositionen Berücksichtigung finden ermitteln und offenlegen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gesteht diese Erleichterung auch den weniger bedeutenden Instituten zu.

WEITERE INFORMATIONEN EZB
WEITERE INFORMATIONEN BAFIN
 
 

 
 
23.07.2020

Neufassung Bilanzstatistik Verschiebung erster Meldetermin

Mit Rundschreiben 48/2020 informiert die Bundesbank über den aktuellen Stand zum Projekt zur Neufassung der Verordnung über die Bilanz des Sektors der monetären Finanzinstitute (EZB/2013/33). Zuletzt wurde im Rahmen des Dialogforums der Bundesbank vor Vertretern der Verbände der Kreditinstitute am 29. Januar 2020 über den Fortgang des Projekts berichtet.

Der ursprüngliche Zeitplan sah die Verabschiedung der Änderungsverordnung im Frühjahr 2020 vor. Vor dem Hintergrund der Covid-19-Krise zeichnet sich eine Verschiebung dieses Termins bis zum Herbst 2020 ab. Derzeit geht die Bundesbank davon aus, dass sich der Zeitpunkt, zu dem erstmals Meldungen nach den überarbeiteten Bundesbank-Meldeschemata einzureichen sind, um mehrerer Monate, vermutlich bis Anfang 2022 verschieben wird (ursprünglich war der Berichtsmonat April 2021 als erster Meldetermin geplant).

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19.06.2020

ARREBA Consulting GmbH als Top Consultant 2020 ausgezeichnet!

Die ARREBA Consulting GmbH hat beim Wettbewerb TOP CONSULTANT mit seiner Beratungsqualität im Mittelstand überzeugt und darf deshalb ab dem 19. Juni das TOP CONSULTANT-Siegel tragen. Der zum elften Mal ausgetragene Beraterwettbewerb basiert auf einer wissenschaftlich fundierten Kundenbefragung.

Christan Wulff Bundespräsident a.D. hat seine Glückwünsche in einem persönlichen Video an die ARREBA Consulting GmbH übermittelt.
 
 
 
 

 
 
02.06.2020

EBA-Leitlinien Meldeanforderung COVID-19

Die EBA veröffentlichte am 02.06.2020 die Leitlinien EBA/GL/2020/07. Bestandteil der Leitlinien sind neue Meldeanforderungen hinsichtlich Exposures, die Maßnahmen zur Reaktion auf die COVID-19-Krise unterliegen. Die neuen Leitlinien sollen dabei entstandene Datenlücken bei der Berichterstattung schließen und den zuständigen Aufsichtsbehörden ein angemessenes Bild über das Risikoprofil des jeweiligen Instituts geben.

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01.06.2020

EBA-Berichtsrahmen 3.0

Im Rahmen des von der EBA veröffentlichen Data Point Models 3.0 wurden diverse Änderungen im Zusammenhang mit CRR II, CRD V, BRRD 2 und IFRS veröffentlicht, die voraussichtlich ab dem 30.06.2021 Gültigkeit haben.

Die wichtigsten Änderungen gegenüber der vorherigen Version des EBA-Berichtsrahmens betreffen Folgendes:

  • Neue ITS zur aufsichtlichen Berichterstattung, die die Verordnung (EU) Nr. 680/2014 ersetzt, einschließlich neuer Berichtspflichten und Änderungen der Berichterstattung über

    Eigenmittel (inkl. Backstop für notleidende Risikopositionen)
    Kredit- und Gegenparteikreditrisiko
    Large Exposure
    Leverage Ratio
    Nettostabile Finanzierungsquote
    FINREP
    G-SII-Indikatoren
  • Neue ITS zur Offenlegung und Berichterstattung über MREL und TLAC

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28.04.2020

Frühere Anwendung ausgewählter CRR II Themen aufgrund Covid-19

Durch die Abnahme des Bankenpakets der EU-Kommission am 28. April soll die Kreditvergabe zur Stützung der Wirtschaft und Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sichergestellt werden. Neben der Auslegung zu Bilanzierungs- und Aufsichtsvorschriften der EU beinhaltet diese auch gezielte „Sofort“-Änderungen an den EU-Bankenvorschriften, insbesondere im Hinblick auf die CRR II – Änderungsverordnung.

Einige Vorgaben der CRR II treten damit früher in Kraft, als vorgesehen wie beispielsweise:

Anwendungszeitpunkt Privilegierung KMU- und Infrastrukturkredite
Privilegierung von Krediten gegenüber Rentnern und Arbeitnehmern
Ausnahme für vorsichtig bewertete Software als Abzugsposten vom Kernkapital
Behandlung von Garantien der öffentlichen Hand (NPL Prudential Backstop)

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